• Variable Auflösung
    Scannen mit 100 bis 1.000 dpi, bei Lichtboxen bis zu 2.700 dpi

    Der Scannerkopf und sein Objektiv sind je nach Scannertyp höhenverstellbar, sodass – je nach Vorlagengröße und verwendetem Objektiv – unterschiedliche Auflösungen zwischen ca. 240 und 530 oder 1.000 dpi erreicht werden können.


    In unserem Viewer können Sie einen 300dpi-Scan mit einem 1000dpi-Scan miteinander vergleichen. Zoomen Sie auf beiden Seiten auf Maximalgröße und erleben Sie den Unterschied.

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  • Variabler Textureffekt

    Unterschiedliche Erfassung von Texturen (Oberflächen) für höhere Plastizität

    Der normale Belichtungsmodus L+R erlaubt die gleichmäßige Beleuchtung der Vorlage, ohne dass Texturen deutlich werden, wenn diese nicht erwünscht sind. Der Standardtextureffekt erlaubt eine einseitige Belichtung der Vorlage mit der linken oder der rechten Lampe in der mittigen Lampenstellung, sodass ein Textureeffekt entsteht.
 Der variable Textureffekt im normalen Texturmode erlaubt eine weit höhere Deutlichkeit der Texturen, indem die linke oder rechte Lampe 5, 10 oder 15cm von der Mitte weg positioniert wird. Je weiter die Lampe von der Mitte entfernt ist, desto flacher wird der Belichtungswinkel und umso mehr Schatten werfen die Texturen.


    In unserem Viewer bekommen Sie einen Eindruck von den Möglichkeiten dieser Option.

    Variabler Textureffekt - Multi Viewer

  • Variable Scangeschwindigkeit
    Ermöglicht je nach Scanmodus und Belichtungsverhältnissen eine bis zu viermal höhere Scangeschwindigkeit.

    Diese Hardware-/Softwarekombination erlaubt die Auswahl unterschiedlicher Scanzeiten, je nach Vorlagenart und ausgewähltem Scannmodus.

    Abhängig vom Scanmodus ermöglicht diese Option, die Scanzeile schneller als üblich auszulesen, sodass sich die Scanzeit je nach Vorlagentyp und erforderlicher bzw. gewünschter Qualität auf bis zu ein Viertel verkürzen kann.

  • Variabler Reproduktionswinkel
    Aufnahme von Vorlagen unter einem definierten Betrachtungswinkel von bis zu 15°

    Diese aufwendige Option bietet eine fahrbare CCD-Zeile, um den Scankopf in Winkeln von 5, 10 oder 15° zu positionieren.

    Ergänzt wird diese Option durch einen wesentlich längeren Fahrweg des Auflagentisches mithilfe spezieller, längerer Spindeln.

    Mit dieser Zusatzausstattung werden die Belichtungskörper automatisch richtig positioniert, ohne dass der Bediener eingreifen muss.

    Aufgrund des durchgängig gleichen „Betrachtungswinkels” der Scanzeile herrschen über die gesamte Scanstrecke absolut gleichmäßige Bedingungen. So können zusätzliche Textureffekte erreicht bzw. gewünschte oder unerwünschte Reflektionen mitgescannt werden.

  • Rear Light
    Mit der Rear Light können Sie den Textureffekt Ihrer Original-Scandaten deutlich verstärken.
    Diese Zusatzlampe sorgt für einen harten Schatten und betont so jede Vertiefung. Dadurch entsteht ein dramatischer 3D-Effekt, der den jeweiligen Bedürfnissen mithilfe von Image Stacking mit anderen Scans angepasst werden kann. Diese Option eignet sich besonders gut für Dekor-Anwendungen.


  • Lichtablenker

    Besondere Ausleuchtung großer Vorlagen, deren Strukturen aus X- und Y-Richtung dargestellt werden sollen

    Der Lichtablenker erlaubt dem Anwender, z. B. das linke Seitenlicht in einem Winkel auf die Vorlage zu lenken, als würde man die Vorlage auf dem Vorlagentisch entsprechend verdrehen. Ist die Vorlage jedoch zu groß für den Vorlagentisch, kann sie nicht vollständig erfasst werden. Hier schafft der Lichtablenker Abhilfe, indem er – ähnlich einem Filter – vor die linke Lampe geschoben wird.

    Der Lichtablenker besteht aus zahlreichen abgewinkelt angeordneten Spiegeln. Mit dieser Option können Strukturen parallel zur Laufrichtung des Vorlagentisches erfasst werden. Z. B. Leinwandvorlagen, die in beiden Richtungen Strukturen aufweisen, werden damit exzellent erfasst.

    Bei Scannern ab der Größe CS285 ist die belichtete Fläche zugunsten dieses Effekts in einem Bereich von ca. 15cm an der oberen Kante der Saugplatte nicht gänzlich ausgeleuchtet. Die Gesamtbreite, aber nicht die Länge ist dadurch bei großen Scannern ab CS285 etwas eingeschränkt.

  • Höhenausgleichsprogramm
    Gerahmte Bilder belichtungs- und schärfeausgleichend scannen.

    Das Höhenausgleichsprogramm kommt zum Einsatz, wenn z. B. ein gerahmtes Bild (je nach Scannertyp bis zu 15cm Dicke) gescannt werden soll und die eigentliche Bildinformation auf einem anderen Höhenniveau liegt als die höchste Stelle des Rahmens. 
Sämtliche Scanparameter werden automatisch auf diese Situation eingestellt. 
Der Anwender braucht sich nicht um Schärfe und ausreichende Belichtung kümmern. 
Lediglich die Vorlagendicke (-höhe) und die Rahmenhöhe zusätzlich zur Vorlagenlänge und -breite eingegeben werden.

    Dabei werden die Belichtungslampen auf eine Höhe gefahren, die das Passieren des Rahmens ermöglicht. Der Fokus bleibt auf dem Bild und die erforderliche Belichtungszeit und -korrektur wird vom Computer gesteuert.

  • Vakuumplatte
    Vorlagenplatte mit Vakuumeinrichtung zum Ansaugen von Vorlagen, optional auch zonenreguliert

    Die perforierte Magnetplatte wird als Vakuumplatte ausgestattet, bei der sich die zentrale Saugkraft einstellen lässt. Unsere Vakuumplatten sind für DIN-A0 und höher verfügbar, optional auch mit Zonenregulierung.
 Damit können plane Vorlagen, die nicht plan liegen, angesaugt werden.

  • Zusatzlampen vorne und hinten
    Einen plastischen Eindruck erzeugen

    Mit den vier Lampen (links, rechts, vorne, hinten) können z. B. dreidimensionale Vorlagen „rundum”, quasi im Lichtzelt, ausgeleuchtet werden. Zusammen mit dem variablen Reproduktionswinkel kann dadurch der plastische Effekt des Scanergebnisses verstärkt werden.

    Die Lampen sind einzeln zuschaltbar. Damit können Ausleuchtungswünsche, insbesondere beim Scannen von Hölzern und längslaufender Strukturen individuell berücksichtigt werden.

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  • Ladeposition
    Bei ST-Scannern fahren Lampen und Vorlagentisch vollständig zur Seite, um ein problemloses Auflegen der Vorlage zu ermöglichen.

    Wird dieses Schaltfeld in der Nutzeroberfläche gewählt, fahren die Lampen in die weiteste linke Position beim CS ST Repro Decor-Scanner, in die Mittelposition beim CS ST VR-Scanner und der Auflagentisch in die weiteste Endposition zur rechten Seite.

    Damit kann man wertvolle Vorlagen von oben auf den freien Auflagetisch auflegen, ohne sie unter die Belichtungslampen schieben zu müssen, ggf. auch mit einem Gabelstapler, wenn es sich z. B. um Granitplatten bis ca. 400 kg handelt.

  • Lichtbox
    Durchlichteinheiten für KB-Dia, Glasnegative, Luftbilder und für Filmvorlagen bis zu 1 x 2 m.

    Lichtboxen gibt es in verschiedenen Größen, je nach Anwendungsfeld.

  • UV-Filter
    Minimierung der Lichtbelastung auf Archivalien

    Die vor den Lampen einschiebbaren Filterscheiben reduzieren den bereits geringen UV-Anteil der verwendeten Lampen auf ein Minimum.

  • Polarisationsfilter

    Filter zum Ausschalten unerwünschter Reflektionen 

    Nur für besondere Anwendungsfälle auf Anfrage erhältlich

  • Buchwippen
    Zum Scannen von Büchern, 90 bis 180°, manuell oder motorisch.

    Wie bieten verschiedene Buchwippen an: 180°-Buchwippen für den normalen Einsatz unter einer Glasplatte oder ohne Glas. 90-120° Buchwippen für den buchschonenden Einsatz, mit oder ohne Glasplatte einsetzbar.
    Die Buchwippen werden in der Grundausführung immer mit manueller Höheneinstellung für den sanften Druck gegen die Glasplatte oder zur Höheneinstellung ausgestattet.

    Die Auflagefläche ist mit nachgebendem Schaumstoff bezogen. Entsprechend der Buchrückenbreite können beide Auflageflächen bei der 180°-Ausführung gegeneinander verstellt werden.

    Sowohl für die Glasplatte als auch für die Höhenverstellung ist eine motorische Variante erhältlich.

  • Zusatzsoftwarepaket
    Endlos-Scan, Revers-Scanning und mehr zur Steigerung der Produktivität.
 Auf Anfrage modular verfügbar.
  • Glasplatte, Glasplatte motorisch

    Manuelle oder motorische Option, wenn Archivalien gegen eine Glasplatte angedrückt werden dürfen.

    Die manuell oder elektrisch schwenkbare Glasplatte sorgt in arretierter Arbeitsstellung für die Planlage der Vorlage. Bei einigen Scannertypen ist sie herausnehmbar und ermöglicht Scans auch ohne Glasandruck.